USC Konstanz – FT Freiburg 1:3 (21:25; 16:25; 27:25; 22:25)
Der USC Konstanz begann die Begegnung mit Lena Schuh und Anni Widmann auf der Außenposition, Franka Welsch und Pia Fuchs im Zuspiel/Diagonal, Sandra Bertsch und Arianna Agosta in der Mitte sowie Libera Hande Kabalak. Dennoch fand das Team zunächst nur schwer ins Spiel. Im ersten Satz verhinderten zu viele Eigenfehler einen besseren Start, sodass Freiburg diesen mit 25:21 für sich entschied. Auch im zweiten Durchgang tat sich Konstanz schwer, gegen die stabile und abwehrstarke Defensive der Gäste Lösungen im Angriff zu finden, und musste sich deutlich mit 16:25 geschlagen geben.
Erst im dritten Satz gelang es den Konstanzerinnen, ihren Rhythmus zu finden. Trainer Nikolas Hornikel reagierte entsprechend auf die ersten zwei Sätze und brachte mit Linn Gottschlich für Lena Schuh sowie Feli Piossek für Arianna Agosta frische Impulse ins Spiel. Zwar lag das Team über weite Strecken mit einigen Punkten zurück, zeigte jedoch zunehmend mehr Stabilität und Kampfgeist. In der Schlussphase des Satzes kam zudem Tamina Kessler für Anni Widmann aufs Feld und fügte sich nahtlos in die starke Teamleistung ein. Diese Wechsel zeigten Wirkung: Konstanz kämpfte sich Punkt für Punkt heran und drehte den Satz nach einem 19:22-Rückstand noch eindrucksvoll zum 27:25.
Mit neuem Selbstvertrauen entwickelte sich im vierten Satz ein Duell auf Augenhöhe. Bis zum Stand von 16:16 lieferten sich beide Mannschaften intensive und lange Ballwechsel auf hohem Niveau, bei denen kaum ein Unterschied zwischen dem Dritt- und dem Neuntplatzierten der Tabelle zu erkennen war. In der entscheidenden Phase gelang es Freiburg jedoch, sich leicht abzusetzen. Diesen Rückstand konnte der USC trotz großem Einsatz nicht mehr aufholen, sodass der Satz mit 22:25 und damit das Spiel mit 1:3 an die Gäste ging.
Unterstützung erhielt das Team zudem von zwei Spielerinnen aus der Damen 2: Alina Schneider und Miranda Wharam, die punktuell für Pia Fuchs und Franka Welsch eingesetzt wurden und in wichtigen Momenten Verantwortung übernahmen.
Insgesamt zeigte der USC Konstanz eine engagierte und kämpferische Leistung, die trotz der Niederlage Mut für das Saisonfinale macht. Die Mannschaft bewies insbesondere im dritten Satz große Moral und hielt über weite Strecken auf Augenhöhe mit einem starken Gegner mit.
