TSV GA Stuttgart – USC Konstanz 3:0 (25:17, 25:12, 25:18)
In dem am vergangenen Samstag mit Vorfreude erwarteten Match der Drittligavolleyballerinnen des USC Konstanz gegen den Tabellenvierten aus Stuttgart blieben die Konstanzerinnen chancenlos. Zum zweiten Mal in der noch jungen Rückrunde musste sich der USC geschlagen geben und verliert mit einem deutlichen 0:3 gegen die überlegene Mannschaft aus der württembergischen Hauptstadt.
Im ersten Satz startete Trainer Peschka mit Arianna Agosta und Sybille Bosch auf der Mittelblock-Position, während Pia Fuchs und Tamina Kessler die Verantwortung auf Annahme-Außen übernahmen. Sandra Bertsch und Franka Welsch bildeten das Diagonal- und Zuspiel-Duo. Als Libera übernahm Hande Kabalak die Regie in der Annahme und Abwehr.
Die gegnerischen Spielerinnen legten einen Start nach Plan auf das Feld. Mit harten Angriffen, einer ausdauernden Abwehrarbeit sowie einer stabilen Annahme gelang es ihnen, sich mühelos einen Vorsprung von 1:7 und 5:11 zu erarbeiten. Die Konstanzerinnen hatten ein ums andere Mal Probleme, die starken Aufschläge und Angriffe der Gegnerinnen zu entschärfen und konnten ihre eigenen Angreiferinnen nur noch gedämpft zum Einsatz bringen. Die taktischen Auszeiten von Peschka (10:16, 16:24) sowie die neu gefundene Energie zum Satzende konnten das Blatt leider nicht wenden und der Satz musste deutlich mit einem 17:25 abgegeben werden.
Mit dem Schwung und dem Kampfgeist, die am Ende des ersten Satzes aufgeflammt waren, ging das Team mit unveränderter Aufstellung hochmotiviert in den zweiten Satz. Doch auch in diesem Satz war es den Damen vom Bodensee nicht möglich, eine gute Leistung zu zeigen und mussten sich von Beginn an Punkt für Punkt geschlagen geben. Mit personellem Wechsel von Gottschlich für Bertsch sowie Piossek für Agosta bei 6:12 wollte der Konstanzer Trainer sein Team endlich wieder auf den richtigen Weg führen. Die Mannschaft um den Stuttgarter Trainer Patrick Stähle ließen hierzu aber keine Chance und punkteten weiterhin mit starken Angriffen und Aufschlägen. Mit nur zwölf ergatterten Punkten endete der Satz 12:25.
Trainer Pescka mahnt in der Satzpause: „Wenn wir heute Punkte holen wollen, ist jetzt unsere allerletzte Chance! Ich will, dass ihr selbstbewusst auf dem Feld steht und anfangt zu kämpfen“. Trotz den deutlichen Worten begann auch der dritte Satz mit einem holprigen Start für die Konstanzer Damen. Die Gastgeberinnen setzten sich direkt zu Beginn mit einer Aufschlagserie zum 7:1 ab. Obgleich phasenweise starker Angriffs- und Abwehraktionen häuften sich nun auf Seiten des USCs die Eigenfehler, sodass die Aufholjagd nicht wirklich beginnen konnte. Die Stuttgarterinnen entschieden immer mehr Punkte für sich und erspielten sich einen soliden Vorsprung von 10:18. Trotz eines kurzen Hoffnungsschimmers, der einen Punktestand von 18:21 mit sich brachte, sollte Konstanz ohne Satzgewinn bleiben und verlor auch den letzten Satz mit 18:25.
Die Mannschaft um Trainer Marvin Peschka resümiert etwas enttäuscht: „Uns fehlt die Konsequenz im Angriff und in der Annahme, um gegen einen so starken Gegner die Oberhand zu gewinnen. Auch die zu vielen Eigenfehler haben uns Schwierigkeiten bereitet.“ Nun gilt es in der kommenden Woche wieder vollen Einsatz im Training zu zeigen und gezielt an den Schwachstellen zu arbeiten, um endlich wieder Punkte sichern zu können. MVP auf Konstanzer Seite wurde Felicitas Piossek, MVP-Gold erkämpfte sich erneut die Diagonale Magdalena Gryka.
