USC Konstanz – SG BEG United 3:2 (26:24, 25:16, 23:25, 20:25, 15:12)
Nach dem Spiel machte sich große Erleichterung in den Reihen des USC breit, nachdem man sich in einem hoch emotionalen und intensiven Spiel nach fünf Sätzen durchsetzen konnte.
Der USC startete konzentriert in die Partie, musste im ersten Satz jedoch direkt Schwerstarbeit leisten. SG BEG United hielt stark dagegen, sodass sich ein ausgeglichener und hart umkämpfter Durchgang entwickelte, den die Konstanzer nur knapp für sich entscheiden konnten. Im zweiten Satz zeigte der USC dann seine ganze Qualität: Mit druckvollen Aufschlägen und einem kontrollierten, stabilen Spielaufbau setzte man den Gegner früh unter Druck und konnte sich Stück für Stück absetzen – der Lohn war eine souveräne Satzführung.
Doch im dritten Durchgang kippte das Spiel. Zu viele Eigenfehler, insbesondere im Aufschlag, brachten Konstanz früh ins Hintertreffen. Zwischenzeitlich wuchs der Rückstand deutlich an, ehe der USC Moral bewies und sich eindrucksvoll zurückkämpfte. Trotz dieser Aufholjagd reichte es am Ende nicht mehr – der Satz ging denkbar knapp an SG BEG United. Ein ähnliches Bild zeigte sich im vierten Satz: Nach einem ausgeglichenen Beginn verlor Konstanz im weiteren Verlauf den Anschluss, lag zwischenzeitlich mit sechs bis sieben Punkten zurück und konnte die Lücke trotz eines späten Aufbäumens nicht mehr schließen.
So musste die Entscheidung im Tiebreak fallen – und dieser hatte es in sich. Bis zum Stand von 12:12 lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch. Dann behielt der USC die Nerven: Mit einer starken Drei-Punkte-Serie sicherten sich die Konstanzer den umjubelten Sieg.
Die Partie war über die gesamte Dauer hinweg von hoher Emotionalität geprägt. Beide Teams wurden lautstark von ihren Bänken und Zuschauern unterstützt, was für eine aufgeheizte Atmosphäre sorgte. Auch kleinere Auseinandersetzungen mit dem Schiedsgericht blieben nicht aus. In der Schlussphase des fünften Satzes sah Bogdan Birkenberg nach einer Diskussion sogar die rote Karte wegen „ungebührlichen Verhaltens“, was am Ausgang der Partie jedoch nichts mehr änderte.
Trainer Andreas Glas zeigte sich nach dem Spiel zufrieden mit dem Ausgang, fand aber auch klare Worte: „Schade, das es im Dritten Satz wieder so viele Eigenfehler gab und der Rückstand am Ende einfach zu groß war, sonst wären wir mit 3 Punkten nach Hause gefahren.“
Mit diesem hart erkämpften Sieg sammelt der USC wichtige Punkte im Saisonendspurt und unterstreicht einmal mehr seine Moral und Widerstandsfähigkeit in engen Spielen.
Am kommenden Spieltag steht nun das letzte Heimspiel der Saison in der Schänzlehalle an. Neben der sportlichen Bedeutung soll die Halle noch einmal richtig voll werden – für die Fans gibt es zudem Freibier. Der USC hofft auf maximale Unterstützung, um die Saison gemeinsam mit einem weiteren Erfolgserlebnis abzuschließen.
