Personell geschwächter USC startet gegen Ulm in die Regionalliga-Saison

USC Konstanz – VfB Ulm 0:3 (21:25, 17:25, 24:26)

Für die Volleyballerinnen des USC Konstanz gab es zum Auftakt in die neue Regionalliga-Saison gegen den VfB Ulm noch keine Punkte zu holen. Gegen den ebenfalls aus der 3. Liga abgestiegenen Gegner zeigten die Konstanzerinnen insbesondere im ersten und dritten Satz, dass sie durchaus mithalten können. Am Ende setzten sich jedoch die konstanter spielenden Gäste durch.

Dabei waren die Voraussetzungen auf Konstanzer Seite alles andere als einfach. Der ohnehin neu zusammengestellte Kader ist aktuell durch einige krankheits- und verletzungsbedingte Ausfälle geschwächt. Besonders bitter: Nur drei Tage vor dem Saisonauftakt verletzte sich auch die eigentlich eingeplante Zuspielerin. Kurzfristig musste deshalb Lena Schuh auf der Schlüsselposition einspringen. Sie meisterte diese Aufgabe bemerkenswert. Nach nur einer gemeinsamen Trainingseinheit gelang es ihr, sich mit ihren Angreiferinnen abzustimmen und das Konstanzer Spiel über weite Strecken sicher zu führen. Eine Leistung, die auch auf Ulmer Seite Anerkennung fand, Schuh wurde zur Konstanzer MVP der Partie gewählt.

Von der kurzfristigen Änderung zunächst wenig beeindruckt starteten die Konstanzerinnen ausgeglichen in die Partie. Über weite Strecken des ersten Satzes begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe. Im weiteren Verlauf gelang es den Gästen aus Ulm jedoch zunehmend, mit druckvollen Angriffen Akzente zu setzen. Gleichzeitig schlichen sich auf Konstanzer Seite einige kleinere Eigenfehler ein, sodass sich der VfB erstmals entscheidend absetzen und den ersten Durchgang mit 25:21 für sich entscheiden konnte.

Deutlicher verlief der zweite Satz. Ulm setzte die Konstanzer Annahme von Beginn an mit starken Aufschlägen unter Druck und erspielte sich schnell einen Vorsprung. Insbesondere die spätere MVP Annika Zeifang bereitete dem USC mit ihren Aufschlägen und Angriffen von der Diagonalposition immer wieder Schwierigkeiten. Konstanz gelang es in dieser Phase zu selten, aus einer stabilen Annahme das eigene Angriffsspiel aufzubauen. Ulm nutzte dies konsequent und entschied den zweiten Durchgang mit 25:17 für sich.

Dass sich die Konstanzerinnen trotz des 0:2-Rückstands noch nicht geschlagen geben wollten, zeigte sich im dritten Satz. Diesmal erwischte der USC den besseren Start und konnte sich zwischenzeitlich einen deutlichen Vorsprung herausarbeiten. Die Gastgeberinnen leisteten nun deutlich mehr Gegenwehr und hielten Ulm unter Druck. Doch die Gäste kämpften sich zurück in den Satz und fanden vor allem im Angriff immer wieder clevere Lösungen. So gelang es Ulm, den Rückstand aufzuholen und den bereits greifbaren Satzgewinn der Konstanzerinnen noch zu verhindern. Der Satz endete mit 26:24. Gerade dieser Satz zeigte jedoch, dass für den USC an diesem Abend durchaus mehr möglich gewesen wäre.

So stand am Ende eine 0:3-Niederlage zum Saisonauftakt, aus der die neu formierte Konstanzer Mannschaft dennoch wichtige Erkenntnisse für die kommenden Wochen mitnehmen kann. Vor allem der umkämpfte dritte Satz zeigte, welches Potenzial im Team steckt. Nun gilt es, weiter an der Abstimmung zu arbeiten und als Mannschaft Schritt für Schritt zusammenzufinden.

Bereits am kommenden Sonntag, den 11. Oktober, geht es für die Konstanzerinnen weiter. Um 13 Uhr steht in der Schänzlehalle das nächste Heimspiel gegen den SV Fellbach an, bevor im Anschluss um 16 Uhr die Drittliga-Männer des USC Konstanz ebenfalls vor heimischem Publikum aufschlagen.

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