USC Konstanz – FT 1844 Freiburg II 1:3 (16:25, 25:18, 21:25, 22:25)
Vor einer gut gefüllten Schänzlehalle und einer mitreißenden Kulisse lieferten sich der USC Konstanz und die zweite Mannschaft der FT 1844 Freiburg ein intensives Duell. Die Konstanzer Herren fanden zunächst nur schwer in die Partie, zeigten anschließend jedoch eine starke Reaktion und kämpften sich eindrucksvoll zurück. Am Ende setzte sich Freiburg mit 3:1 durch – vor allem dank einer starken Block-Abwehr, die den USC im weiteren Spielverlauf zunehmend vor Probleme stellte.
Der erste Satz gehörte den Gästen. Der USC benötigte zunächst Zeit, um seinen Rhythmus zu finden und ins eigene Spiel zu kommen. Freiburg nutzte diese Phase konsequent aus und setzte die Konstanzer früh unter Druck. Mit 16:25 ging der Auftaktsatz deutlich an die Gäste.
Im zweiten Durchgang präsentierte sich der USC dann wie ausgewechselt. Die Eigenfehler wurden minimiert, die Abläufe stabilisierten sich und die Mannschaft fand zu ihrem konstanten Volleyball zurück. Mit mehr Sicherheit im eigenen Spiel und einer geschlossenen Mannschaftsleistung gelang es den Konstanzern, die Kontrolle über den Satz zu übernehmen. Der Lohn folgte prompt: Mit 25:18 glich der USC zum 1:1 aus und brachte die Spannung zurück in die Partie. Die Stimmung auf den Rängen trug ihren Teil dazu bei und sorgte für zusätzliche Energie auf dem Feld.
Ab dem dritten Satz entwickelte sich das Spiel jedoch zunehmend zugunsten der Freiburger. Die Gäste stellten den USC mit einer starken Kombination aus Block und Abwehr vor große Herausforderungen. Immer wieder fanden die Konstanzer im Angriff keine einfachen Lösungen, während Freiburg viele Bälle entschärfte und den Spielaufbau des USC erschwerte. Dadurch wurde es zunehmend schwieriger, das eigene Side-out zuverlässig durchzusetzen und den Gegner unter Druck zu setzen.
Trotz dieser Herausforderungen blieb der USC dran und hielt die Sätze drei und vier lange offen. Mit 21:25 und 22:25 gingen jedoch beide Durchgänge an die Gäste, die ihre defensive Stärke konsequent ausspielten und die Partie schließlich mit 3:1 für sich entschieden.
Auch personell gab es eine Besonderheit: Lukas Ott gab ein kleines Comeback und sprang auf der Diagonalposition ein, da Dorion nicht zur Verfügung stand. Damit musste der USC auch auf dieser Position flexibel reagieren. Als wertvollste Spieler der Partie wurden Tim Frings und Dustin Dennis Kuner ausgezeichnet.
Trotz der Niederlage zeigte der USC insbesondere im zweiten Satz, welches Potenzial in der Mannschaft steckt. Die Reaktion nach dem schwierigen Auftakt und die Fähigkeit, das eigene Spiel zu stabilisieren, waren positive Aspekte eines Abends, an dem die Freiburger Block-Abwehr letztlich den entscheidenden Unterschied machte.
Lange Zeit zum Durchatmen bleibt den Konstanzern allerdings nicht: Bereits am Samstag, den 31. Oktober 2026, um 19:00 Uhr, steht das nächste Spiel an. Dann trifft der USC auswärts auf die SG Westerwald Volleys. Die Herren wollen die Erkenntnisse aus der Partie gegen Freiburg mitnehmen und die nächste Gelegenheit nutzen, um wieder Punkte einzufahren.