Spannender Fünf-Satz-Krimi: USC Konstanz muss sich SV Fellbach knapp geschlagen geben

USC Konstanz – SV Fellbach 2:3 (25:20, 22:25, 25:21, 22:25, 6:15)

Am Wochenende lieferte sich der USC Konstanz in der Schänzle-Sporthalle einen echten Fünf-Satz-Krimi gegen den SV Fellbach. Am Ende mussten sich die Konstanzerinnen nach einem harten Kampf knapp mit 2:3 geschlagen geben.

Trainer Erik Nöh begann mit Lena Schuh im Zuspiel, Angi Borho auf Diagonal, Eva Nöh und Anni Widmann im Außenangriff sowie Arianna Agosta und Johanna Slovik auf der Mittelblock-Position. Auf der Libera-Position wechselten sich Hande Kabalak und Diana Kolisnichenko über die gesamte Partie hinweg ab. Der Start in den ersten Satz verlief etwas holprig. Nach anfänglichen Annahmeproblemen lag Konstanz zwar zunächst hinten, kämpfte sich aber durch eine starke Aufschlagserie Stück für Stück heran und holte sich den Satz noch mit 25:20.

In Durchgang zwei zeigte sich ein ähnliches Bild: Erneut geriet das Team früh in Rückstand. Dank einer weiteren Aufschlagserie folgte eine tolle Aufholjagd, allerdings reichte es diesmal nicht ganz, um den Satz zu drehen – Fellbach glich mit 25:22 aus. Der dritte Satz startete deutlich besser.

Das Team ging von Beginn an konzentriert an die Sache und behielt im ständigen Hin und Her die Nerven. Gegen Mitte des Satzes kam Lisa Karykova für Eva Nöh ins Spiel und fügte sich direkt gut ein. Mit guten Aufschlägen belohnte sich Konstanz am Ende mit dem 25:21.

Richtig emotional wurde es im vierten Satz: Nach einem verschlafenen Start lag der USC schnell mit 1:9 hinten. Mit viel Kampfgeist holten die Konstanzerinnen den Vorsprung der Gäste aber wieder Punkt für Punkt auf. Wie schon im zweiten Satz reichte die Kraft am Ende knapp nicht ganz aus, um den Satz noch zu drehen (22:25).

Im entscheidenden fünften Satz war dann leider die Luft raus. Fellbach machte mit starken Aufschlägen viel Druck, spielte seine Routine aus und sicherte sich den Tiebreak klar mit 15:6.

Hoch und Tief wechselten sich an diesem Spieltag ab: Extrem starke Phasen mit druckvollen Aufschlägen und guter Abwehr standen Phasen mit Wacklern in der Annahme und Abstimmungsfehlern gegenüber. Ein echter Lichtblick war das Spiel über die Mitte, wo viele schöne Punkte herausgespielt wurden. Völlig verdient ging die MVP-Auszeichnung des USC an Mittelblockerin Arianna Agosta. Bei Fellbach überzeugte vor allem die Zuspielerin mit guten Aufschlagserien und schlauer Passverteilung. Wenn die Annahme in den nächsten Spielen konstanter steht, wird sich das Team hoffentlich auch wieder mit Siegen belohnen.

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