USC Herren befreien sich mit einem Arbeitssieg aus dem Tabellenkeller

VfB Ulm – USC Konstanz  1:3 (22:25, 23:25, 25:22, 20:25)

Am vergangenen Samstagabend kam es in der Mehrzweckhalle Weststadt in Ulm zum Kräftemessen der Mannschaften um den Klassenerhalt in der Regionalliga Süd. Die USCler, bis dato auf Platz acht der Tabelle platziert, gastierten bei dem VFB Ulm, welcher sich mit dem neunten Tabellenplatz auf einen der drei Abstiegsplätze befand. Folglich würde ein Sieg der Ulmer einen Punktegleichstand mit den Konstanzer Herren verursachen und diese eventuell auf einen Abstiegsplatz befördern. Daher war die Mission der USCler klar: “In den nächsten Spielen sollten wir an die aufstrebende Form der letzten Woche anknüpfen, um uns Stück für Stück aus dem Abstiegskampf zu befreien. Dies ist nur mit einem hochkonzentrierten Auftreten und positiver Stimmung auf dem Feld zu erreichen.”, resümierte Trainer Hornikel nach der letzten Trainingseinheit.

Gesagt, getan! Mit einem fast komplettierten Kader der Konzilstädter startet die Partie wie erwartet ausgeglichen. Erst mit einem Vier-Punkte-Lauf der USCler hin zum 14:11 konnte sich ein Polster erspielt und eine erste Auszeit bei den Donaustädtern erzwungen werden. Auch wenn der Satz sich zum Ende hin knapper gestaltet, als anfangs vermutet, rettet der USC den ersten Satz mit 25:22 über die Ziellinie. Im zweiten Satz war ein ähnlicher Spielverlauf zu beobachten, wobei die Heimmannschaft anfangs einem Rückstand hinterherläuft und schlussendlich trotz kämpferischer Leistung den Satz verhältnismäßig knapp 23:25 verliert. Ausschlaggebend für die Zwei-Satz-Führung war eine gute Angriffsquote der Außenangreifer Iberl und von Berg sowie die Anzahl an direkten Punkten oder entschleunigten Angriffen im Block. Dahingehend sind Büchner und der Jugendspieler Ragg mit hervorragender Blockarbeit hervorzuheben. Eine ausgewogene Ballverteilung durch Zuspieler Hornikel rundete den Siegeszug in den ersten beiden Sätzen ab.

Mit einem 6:1-Lauf der Gäste zu Beginn des dritten Satzes stand einem Auswärtssieg vermeintlich nichts mehr im Wege. Allerdings kam es entgegen der Erwartung der rund 100 Zuschauer zu einem Richtungswechsel des Spiels. Mit engagierter Abwehr der Ulmer und zahlreichen Unkonzentriertheiten der USCler im Angriff und Block erarbeitete sich die Heimmannschaft mit einem zwischenzeitlichen  18:12-Stand einen komfortablen Vorsprung. Trotz der Stabilisierung des Konstanzer Spiels gelang es nicht mehr den Rückstand aufzuholen, sodass der Satz mit 22:25 verloren ging. Infolgedessen kehrte die Spannung in das Spiel zurück, wodurch das Trainergespann Hornikel an den Biss der Mannschaft appellieren und damit die Leistung der ersten beiden Sätze auf das Feld zurückholen musste. Mit Entschlossenheit und der Unterstützung der rund 30 Konstanzer Fans erarbeitete sich der USC eine 9:6-Führung, worauf der VfB mit einer Auszeit reagieren musste. Durch auf das Spiel abgestimmte Wechsel auf weitestgehend allen Positionen konnten die Konstanzer Leistungsschwankungen gut ausgleichen und den Vorsprung bis zum Satzende halten. Mit 25:20 endete der Kampf im Tabellenkeller mit 3:1 zu Gunsten des USC.

Damit sichert sich Konstanz drei wichtige Punkte für die Tabelle und positioniert sich nun auf dem sechsten Tabellenplatz mit 25 Punkten aus 17 Spielen. In Zahlen bedeutet dies einen Sechs-Punkte-Vorsprung zu den Abstiegsplätzen sowie einen Ein-Punkte-Rückstand auf Platz fünf. Für die kommenden zwei Heimspiele am 18. und 25. März gegen den Tabellenletzten Fellbach und den Tabellendritten Freiburg könnte der Klassenerhalt besiegelt werden. Die erste Männermannschaft des USC Konstanz schaut motiviert auf die nächsten Spieltage und freut sich auf die kräftige Unterstützung der Zuschauer in der Schänzle-Sporthalle Konstanz.

USC Konstanz: Brenner, Büchner, Gassner, Hornikel M. (Trainer), Hornikel N., Iberl, Ivanov, Kordic, Kristmann (L), Ragg, Sailer, Schlag, von Berg, Weber.

VfB Ulm: Autenrieth J., Autenrieth P., Dobisch, Epple, Flott, Franke, Kobitski, Lamprecht, Maier (Trainer), Nägele (L), Thomas, Tissen.

MVPs: Nicolas Hornikel (Konstanz) und Levi Flott (Ulm).

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